Hat sich Europa verschätzt?

Am 31.7. 2015 überschlägt sich die Deutsche Wirtschaftszeitung mit folgenden Schlagzeilen:

Princeton Studie: Die USA sind keine Demokratie mehr.
Merkel in der Klemme: Der IWF verweigert weitere Griechenland Kredite
EZB: Euro entwickelt sich nicht wie geplant
Griechenland: Varoufakis soll wegen Hochverrat angeklagt werden.

Immer wenn Systeme im Sterben liegen eskalieren sie nochmals und schlagen wild um sich.
Aber welches System ist es, das da im Sterben liegt? Die Demokratie, das Bankenwesens etwa gar Europa?

Es ist der globale Geldwahnsinn, mit all seinen abartigen Wucherungen. In der derzeitigen Situation zeigt sich, wie fatal es ist Länder mit völlig different Wirtschaftsleistungen unter einem Währungsbaldachin zusammenzufassen ohne Ausgleichsmechanismen zu haben.
Außerdem scheint mir, dass es scheinbar nicht möglich ist allzugrosse Strukturen effizient und unter Wahrung der Würde der betroffenen Menschen zu managen. Mit anderen Worten: Die Schwäche der EU ist in Ihrer Groesse zu finden. Wenn aber die Groesse die Ursache fuer die Schwaeche ist, dann kann Staerke, no na, nur durch “small is beautiful” erreicht werden.
“Haben wie eh schon immer gesagt”, werden nun die EU/Gegner sagen.
“Nun, offenbar habt Ihr Recht” , werde ich dann antworten.

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